Fahrend? um die Ötztaler Alpen. Aspekte Jenischer Geschichte in Tirol

Die Jenischen, bis heute im Volksmund abwertend als „Karrner“ oder „Dörcher“ bezeichnet, sind ein Teil der Tiroler Bevölkerung, die in langer Zeit der fahrenden Lebensweise eine eigene Sprache und eigene kulturelle Spezifika entwickelten. Erst mit dem Zammer Jenischen Romed Mungenast, der sich nicht nur schriftstellerisch für die Sache der Jenischen stark machte, wurde diesen Besonderheiten mehr Aufmerksamkeit geschenkt. In der breiten Bevölkerung geriet die Geschichte der Jenischen aber dennoch weitgehend in Vergessenheit. Anhand neuer Quellen sollen im Sommer 2021, teils im Ötztaler Heimatmuseum, teils im Vintschger Museum, Aspekte der Geschichte der Jenischen neu erzählt werden. Das Projekt, das auch in einem gleichnamigen Sammelband dokumentiert wird, stellt eine Kooperation der Ötztaler Museen, der Initiative Minderheiten, des Vintschger Museums und der Chronisten des Bezirk Imst dar.  Im Rahmen des Themenschwerpunkts findet auch der 5. Jenische Kulturtag im Juli in Sautens statt. 

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Ausstellungseröffnung und Buchpräsentation am 24. Juni 2021 um 18.30 Uhr in Längenfeld

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