Spuren des Widerständigen

Forschung für Emanzipation und Demokratie
Eine Festschrift für Erika Thurner

10. Oktober 2018, 19.00 Uhr, Buchhandlung Liber Wiederin

Den Spuren des Widerständigen geht Erika Thurner in ihrer Forschung – sei es zur Arbeiterbewegung, zu Frauengeschichte und -politik oder zur Verfolgung und Vernichtungspolitik des Nationalsozialismus gegenüber Roma und Sinti – nach und sie verkörpert diese Widerständigkeit als politisch positionierte und engagierte Wissenschafterin. Die Forschungsfragen, die wir stellen, sagen viel über uns aus – nicht nur als WissenschafterInnen, sondern auch über unsere Herkunft und unsere politischen Anliegen. Sie erzählen etwas darüber, ob wir Wissenschaft als Instrument der Gesellschaftsveränderung sehen oder als selbst referentielles System, zu dem sie unter den Bedingungen neoliberaler Hochschulpolitik immer mehr wird. Erika Thurner kam zu einer Zeit in dieses System des Wissenschaftsbetriebes, in der es sich gerade öffnete oder öffnen musste für kritisches Denken – und sie nutzte diese Möglichkeit im besten Sinn einer Wissenschaft für Emanzipation und Demokratie.

Der Band versammelt Beiträge von Angelica Bäumer, Erich Hackl, Elisabeth Hussl und Beate Eder-Jordan, Heinrich Neisser, Helga Embacher, Karin Liebhart, Anton Pelinka, Helga Amesberger und Brigitte Halbmayr, Reinhold Gärtner und Alexandra Weiss.

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