Radiobeitrag zu József Holdosi

holdosi2József Holdosi hat 1978 den Roman Kányák (“Die Straße der Zigeuner”, 1984) vorgelegt und darin den Alltag der ungarischen Roma ungeschönt, in einer dem magischen Realismus der lateinamerikanischen Literatur vergleichbaren Sprache, dargestellt. Holdosi wuchs in einer Romafamilie auf, studierte und wurde letztlich Lehrer an einem Gymnasium. In seinem Berufsleben, besonders in den ersten Jahren, erfuhr er Diskriminierung aufgrund seiner ethnischen Herkunft. Beate Eder-Jordan (Institut für Vergleichende Literaturwissenschaft an der Uni Innsbruck und ehrenamtlich im Jour fixe der Initiative Minderheiten engagiert) hat den Roman 2014 unter dem Titel “Die gekrönten Schlangen” in der Übersetzung von Peter Scharfe bei innsbruck university press neu herausgegeben. Gelegenheit für Michael Haupt, Mitarbeiter der Initiative Minderheiten, mit ihr ein Gespräch dazu zu führen und einen Beitrag für den Kulturton auf FREIRAD, dem freien Radio Innsbruck, zu gestalten.

Hier geht es zum Radiobeitrag.

 

Erich Hackl hat in der Presse eine Rezension zum Roman verfasst. Karl-Markus Gauss‘ Rezension erschien in der Neuen Zürcher Zeitung.

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