Ausstellung „Aleppo – Flüchtlingscamp – Tennishalle“

Foto: Emad Husso

Aufwachsen – Notlanden – Ankommen – Dazugehören

Bilder vom Krieg in Syrien sind omnipräsent. Doch das Alltagsleben wird nicht gezeigt. Emad Husso, ein geflüchteter, syrischer Journalist, hat aus Aleppo und einem türkischen Flüchtlingslager Fotos mitgebracht, berührende Bilder, die das Leben inmitten des Krieges zeigen. In Europa ist in der Zwischenzeit die Rede von Flüchtlingskrise und -wellen, Wortschöpfungen, die den Blick auf das einzelne Schicksal verhindern und eine homogene Masse suggerieren. Dem wird im Begleitprogramm zur Ausstellung der Bilder Hussos mit Erzählungen von geflüchteten Menschen entgegengetreten. Die Situation von Frauen in Syrien und auf der Flucht nimmt dabei einen wesentlichen Platz ein.

Alles in allem der Versuch mittels Kunst, Musik, Kulinarik und Gesprächen einen vielfältigeren Blick auf Syrien zu ermöglichen und Empathie für die neuen Nachbar*innen zu schaffen, dort wo sie leben.

Eröffnung der Ausstellung „Aleppo – Flüchtlingscamp – Tennishalle“

Samstag, 18. Februar, 19:00

Kulturbackstube, die Bäckerei,
Dreiheiligenstraße 21a, Innsbruck

Musik: George Naser (Oud)

Erzählcafé „Leben in Syrien – vor, während und fern des Krieges“

mit Emad Husso, Safa Abou Hatab, Marwa Abou Hatab und George Naser.

Montag 20. Februar, 19:30

Kulturbackstube, die Bäckerei,
Dreiheiligenstraße 21a, Innsbruck

Eine Veranstaltung der Initiative Minderheiten in Kooperation mit: